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Selbsthilfegruppe „Jodsensibel ?!“ in Berlin


Kontakt: Kali Balcerowiak
Tel.-Nr.: 030 / 345 32 58
E-mail: jodsensibel_berlin@yahoo.de

Treffen in der SHK Mitte / Tiergarten
Tel.-Nr.: 030 / 394 63 64
10559 Berlin, Perleberger Strasse 44

Die Gruppe hat sich am 27. April 2006 gegründet und trifft sich am 4. und ggf. 5. Donnerstag im Monat von 18 – 20 Uhr

Wir beschäftigen uns mit dem Zusammenhang von Jodzufuhr und vielfältigen Störungen des Allgemeinbefindens. Diese Störungen umfassen körperliche, seelische und geistige Beschwerden, insbesondere auch Störungen und Erkrankungen der Schilddrüse.Die meisten von uns leiden unter Morbus Basedow oder Hashimoto Thyreoiditis und versuchen, durch Jodvermeidung ihre Beschwerden zu lindern.

Neben unseren eigenen, eigenwilligen und aufschlußreichen Erfahrungen sammeln wir möglichst viele und vielseitige Informationen zum Tatbestand der Jodsensibilität. Ein wichtiges Thema ist natürlich die Ernährung. Dabei geht es uns allen so, daß wir Schwierigkeiten haben, uns gesund, das heißt für uns: ohne Jodzusätze zu ernähren. Denn die Jodierung unserer Ernährung findet weitgehend in einem öffentlich nicht sichtbaren Bereich statt. Selbst der Bioladen ist davor nicht gefeit.

Wir wollen mehr Aufmerksamkeit auf die Jodsensibilität lenken und haben dazu eine Arbeitsgruppe mit dem Schwerpunkt Informations- und Öffentlichkeitsarbeit eingerichtet. Unser Schirmherr ist der erfahrene Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. med. Jürgen H. Hengstmann, der Bedarf an jodarmer Ernährung bei 10% unserer Bevölkerung sieht. Andere Schätzungen sprechen von einem Drittel der Bevölkerung mit individuell niedrigem Jodbedarf.

Bitte teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns. Vor allem die schier unglaublichen Geschichten Betroffener helfen dabei, dieses auch bei Ärzt/innen und Heilpraktiker/innen oft unbekannte Thema zu beleuchten.

K.B. Juni 2006

Letzte Änderung: 11.06.2006
 
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